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Unterhaltung 

Achtung: Die Regularien dieser Seite sind weder vom Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews noch von der PGA bzw. vom DGV oder einer anderen offiziellen Stelle herausgegeben. Sie sind nur „aus der Praxis“ und „für die Praxis“ von netten, nach Klarheit strebenden Golfern verfasst worden.

Zockerregel Nr. 1: „Lady“ oder „Sir“

Als „Lady“ oder „Sir“ bezeichnet man die Lage eines im Spiel befindlichen Balles vor dem 2. real auszuführenden Schlag (Strafschläge sind keine realen Schläge), wenn dieser hinter der Verlängerungslinie der Abschlagsmarkierungen des Damenabschlages (Lady) oder des Herrenabschlages (Sir) positioniert ist. Einen provisorischen Ball ereilt das gleiche Schicksal, falls er zum „Ball im Spiel“ werden sollte. Eine eventuelle Aufgabe des Loches beim Stablefordspiel kann jedoch nicht akzeptiert werden, da es sich um unfairen Geiz handeln würde.

  • Strafe „Lady“: Ein Getränk für jeden Flightpartner
    Strafe „Sir“: = 2x Lady, also zwei Getränke für jeden Flightpartner

Decision a):

  • In Zeiten der reduzierten Promillegrenze sollte man sich darauf einigen, auf der Scorekarte die Strafen zu notieren und nach Spielende gegen einander aufzurechnen. Da derjenige, der die meisten Strafpunkte erspielt hat, meistens wegen eines wichtigen Geschäftstermins sofort nach Spielende weg muß und daher nicht mehr an der geselligen Runde teilnehmen kann und die sehnsüchtig wartenden Flightpartner auf ein baldiges Wiedersehen vertröstet, empfiehlt es sich, gleich den korrekten Bargeldbetrag pro Strafpunkt vor Spielbeginn zu vereinbaren, damit der Individualverzehr für die Mitbewerber gewährleistet ist.

Decision b):

  • Die Verlängerungslinie der Abschlagsmarkierungen ist für den Ball sehr wichtig, da der Winkel der Verlängerungslinien entscheidend ist. Siehe Skizze:

Zockerregel Nr. 2: „Bierloch“

Jeder Golfplatz hat 2 Bierlöcher. Auf der Out-Runde (Bahn 1-9) die Bahn mit der leichtesten Vorgabe, nämlich 17 und auf der Home-Runde (Bahn 10-18) die Bahn mit der Vorgabe 18. Da es bei unterschiedlichen Handicaps keine gravierenden Unterschiede spieltechnischer Überlegenheit bei diesen Löchern geben sollte, wird hier gerne um ein Getränk für jeden Flightpartner gespielt. Es geht somit auch nur um die Anzahl der Schläge und nicht nach Handicaps. Der Verlierer hat Gäste. Bei gleichen Ergebnissen wird auf den folgenden Löchern weiter gestochen, bis der Gastgeber feststeht. Beim Weiterstechen geht es ebenfalls nur um die Anzahl der Schläge, ohne Berücksichtigung der verschiedenen Handicaps.
Auch hier hat sich die Decision a) bestens bewährt!

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